PNP 12.04.18: Neuötting hieß Neubürger willkommen

Veröffentlicht am 15.04.2018 in Lokalpolitik

Ein Blick in den Saal zeigt das große Interesse am Neubürgerempfang der Stadt: Rund 120 Neu-Neuöttinger hatten sich eingefunden. Knapp 700 sind in den letzten zwölf Monaten zugezogen. Foto: Kähsmann

Rund 120 Zugezogene beim Empfang der Stadt – Bürgermeister, Verwaltung, Stadträte und Vereine stellten die Angebote vor

Neuötting. 695 Menschen, Kinder nicht eingerechnet, sind vom 1. März 2017 bis 16. März 2018 nach Neuötting zugezogen. Die Neubürger, 320 davon sind Ausländer, hatten von der Stadt eine Einladung zu einem Empfang im Stadtsaal erhalten. Er fand am Montag statt, etwa 120 Neuzugezogene erschienen.
Der Neubürgerempfang, der auf eine Idee von Seniorenreferentin Irmi Rauschecker und der Referentin für Familie und Integration, Saniye Can, zurück geht, war 2015 erstmals durchgeführt worden, mit dem Ziel die Stadt, ihre Angebote, Vereine und das Schulwesen vorzustellen. Um alles bestens verständlich zu machen, hatten die Organisatoren Maisa al Walli als Übersetzerin eingeladen. Die Jordanierin spricht neben Deutsch perfekt Englisch und Arabisch. Auf die Frage, in welche Sprache sie übersetzen solle, wurde von den Zuhörern Englisch gewählt.

"Willkommen sein: Eine der größten Freuden im Leben"Positiv überrascht waren die Initiatoren der Stadt von der starken Resonanz auf den Empfang. "Willkommen zu sein gehört zu den größten Freuden im Leben – willkommen alle", gab Saniye Can bei ihrer Begrüßung allen Neubürgern mit auf den Weg und sprach den Wunsch aus, dass alle gut in der schönen Handelsstadt am Inn angekommen seien. Diesem Wunsch schloss sich Bürgermeister Peter Haugeneder an und wies darauf hin, dass das Rathaus eine offene Behörde für alle Fragen und Belange sei.

 

Um sich ein besseres Bild über die neue Heimat machen zu können, bekamen die Neu-Neuöttinger eine aussagekräftige PowerPoint-Präsentation zu sehen. Heike Wienzl (Tourismusmanagement und Museumspädagogik) und Irmi Rauschecker stellten dabei das historische und moderne Neuötting vor. Die Informationen reichten vom 1321 verliehenen Stadtrecht über die Inn-Salzach-Bauweise und der langen Tradition von Handel und Gewerbe, den 1347 von Kaiser Ludwig genehmigten Wochenmarkt (Schranne) bis hin zu den aktuellen Angeboten des Stadtmuseums, des Kulturkalenders und den anstehenden Festen und Feiern. Man erfuhr, dass Neuötting eine Höhenlage von 392 über Normalnull und mit rund 500 Metern den längsten Stadtplatz der Inn-Salzach-Städte hat. Weiter war zu hören, dass die Pfarrkirche St. Nikolaus wegen des damaligen Neuöttinger Reichtums beim Bau eine beachtliche Größe erreichte und somit "Dom des Inntals" genannt wird.

Im Anschluss stellten sich mit Jürgen Gastel und 3. Bürgermeisterin Ulrike Garschhammer zwei Vertreter des Stadtrates vor. Gastel ging dabei auf den Aufgabenbereich des Stadtrates ein und wünschte sich einige Anregungen: "Der Blickwinkel der Neubürger ist wichtig!" Ulrike Garschhammer, auch Referentin für Jugend und Jugendkultur, ging auf das Kinder- und Jugendprogramm sowie auf das Angebot von Café Mama und Café International ein, auch das Sommerfest der Kulturen am 23. Juni sei eine gute Gelegenheit, um neue Bekanntschaften zu knüpfen, so Garschhammer.

In der Stadt Neuötting wirken rund 100 VereineAktivitäten aus dem Vereinsleben stellten Dr. Reiner Pech (TSV-Vorsitzender), Anna Lang (Tischtennisabteilung), Markus Falter (2. Vorstand Freiwillige Feuerwehr), Evi Eichberger (Kath. Frauenbund) und Patrick Wurm (2. Vorsitzender Faschingsgesellschaft) vor. Anja Zehentreiter, Ansprechpartnerin für die Jugendsozialarbeit, stellte das Patenprojekt der Max-Fellermeier-Volksschule vor, das Schulabgänger auf ihren Weg in die Arbeitswelt unterstützt. Insgesamt habe Neuötting zirka 100 Vereine, die für ein gesellschaftliches Miteinander stehen, wie erläutert wurde. Mehr Infos hierzu unter: www.neuoetting.de

Beim Büfett im Blauen Saal war im Anschluss für die Besucher Gelegenheit, einander besser kennen zu lernen.
Neuötting hat aktuell 8601 Einwohner, davon sind, wie Bürgermeister Peter Haugeneder auf Nachfrage mitteilte, 15 Prozent oder gut 1300 Menschen Ausländer. Die Neuöttinger Bevölkerung setzt sich aus 78 verschiedenen Nationalitäten zusammen. Die ausländischen Mitbürger sind von verschieden Ländern, hauptsächlich aus Nigeria, Afghanistan und Pakistan. 138 Personen sind EU-Bürger. − pk

 

Homepage SPD Neuoetting

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