SPD Stadtrats- und Kreistagskandidat 2014

 

Otto Becker

 

Otto Becker

 

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

 

1961 wurde ich in unserem Burghauser Krankenhaus als erster Sohn (von zweien) des Chemiewerkers Otto Becker sen. (Jahrgang 1925 geb. in Gießen an der Lahn), sowie der Hausfrau Martha Becker (Jahrgang 1928 geb. in Gars/Inn) geboren. Aus erster Ehe habe ich zwei Söhne im Alter von 16 und 19 Jahren.

 

Seit 2011 bin ich glücklich mit meiner Frau Daniela verheiratet und wir freuen uns mächtig über eine/unsere gemeinsame Tochter, die in diesen Tagen (11. Nov. 2013) das Licht der Welt erblickt hat. Meine Frau Daniela hat bereits eine Tochter (23) und zwei Söhne (21 und 19) aus erster Ehe.
 
Meinem Vater (nach Krieg und Lazarett längere Zeit Berufsmusiker) und meiner Mutter bin ich sehr dankbar, daß sie mich früh (unter eigenen Entbehrungen) an mein schönstes Hobby – nämlich die Musik - herangeführt haben. Dies bereitet mir schon viele viele Jahre Ausgleich und Freude (Tuba / E-Baß / Klavier).


So ist/war es mir vergönnt, seit nunmehr 35 Jahren mit den Hot-Hazelnuts und in der Wacker-Werkkappelle zu musizieren. Viel Freude erlebte ich auch mit dem Heindl Hermann und seinem Zugvögel-Quartett, oder früher mit Geoff Clarke (und anderen) in der Big Band Burghausen und bei den Singing Neighbours mit Günter Ried .

 

Gerne spiele ich auch heute noch mit den Brass-Hüpfern, der Lindacher Klarinettenmusi, oder als Aushilfe bei etlichen anderen Ensembles mit.

 

Ob nun beim Jazz, Swing, Dixie-, bei der Volksmusik, oder bei konzertanter, symphonischer Musik. Ich hoffe, daß ich meine eigene Leidenschaft auch weiterhin anderen Mitmenschen vermitteln- und diese dafür begeistern kann.
 
Beruflich habe ich nach dem Abitur am Aventinus-Gymnasium (1981) über den Zivildienst im Rettungsdienst des BRK (1981-1983) schnell erkannt, daß ich in diesem Metier persönliche Erfüllung finden würde können. In Konsequenz dessen erlernte ich am Burghauser Krankenhaus kurz darauf von 1984-1987 den Beruf des Krankenpflegers und bin seitdem glücklich und zufrieden in diesem Beruf. Nach Jahren auf Intensivstationen und in der Burghauser Röntgen-Abteilung, bin ich nun seit 1998 in unserer Notaufnahme eingesetzt. Seit 1998 bin ich zusätzlich dann auch noch als teilfreigestellter Personalrat und als dessen Vorsitzender ehrenamtlich aktiv. Die Gewerkschaftsbewegung hat allerdings auch nebenberuflich noch einen hohen Stellenwert für mich. Von daher bin ich auf Landesebene (Bayern) in der Verdi Fachkommission Krankenhäuser aktiv und bin auch noch aktives Mitglied des hiesigen Verdi-Ortsverbands, sowie des DGB-Kreisverbands.
 
Meine gesellschaftlichen und politischen Interessen orientieren sich (nicht nur) auf Bundesebene an der Aufgabe, die neoliberalen Interessen der Finanzindustrie und der mit diesen im Verbund stehenden Lobbyisten/Nutznießer/Medien zurückzudrängen. Insofern sehe ich mich als geistiges Kind von Vorbildern, wie insbesondere von Albrecht Müller (Herausgeber der www.nachdenkseiten.de ), und von Willi Brandt, aber auch von kompetenten Mitgliedern anderer Parteien und Organisationen (z.B. Attac). Die Produktivität unserer Gesellschaft könnte locker auch diejenigen am Wohlstand der Republik teilhaben lassen, die nicht zu den „oberen Zehntausend“ gehören. Es bedürfte hierfür allerdings nur einer anderen Steuerpolitik und der entsprechenden Courage, die diesbezüglichen Auseinandersetzungen eingehen und durchstehen zu wollen.

 

Die Privatisierungstendenzen in unserer öffentlichen Daseinsvorsorge, sowie die rapide zunehmende Prekarisierung ganzer Bevölkerungsgruppen betrachte ich dabei als die vordringlichsten Aufgabengebiete.


Umweltpolitisch setze ich auf einen endgültigen Durchbruch der erneuerbaren Energien und hoffe, daß die durchsichtigen Kampagnen des Energieversorger-Monopols vermehrt als solche durchschaut-, und bekämpft werden möchten. Daran hängt m.E. die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder.

 

Kommunalpolitisch mag ich mich dafür einsetzen, daß die Infrastrukturpolitik unserer Stadt auch diejenigen im Blick behält, die wegen körperlicher Gebrechen-, wegen ihres fortgeschrittenen Alters oder ihres Einkommens schnell den Anschluß an den Rest der Gesellschaft verlieren könnten. Als langjähriger Krankenpfleger und als Personalvertretung habe ich eine gewisse Ahnung davon, wo da die Musik spielt.
Vor allem möchte ich nach Kräften dafür Sorge tragen, daß unser Krankenhaus als leistungsfähiges Akut-Krankenhaus heil durch die Klippen der Gezeiten kommt.

 

Über die Jahre habe ich mehrmals hautnah miterlebt, wie unsere Akutversorgung zugunsten des anderen KH-Standorts reduziert- oder gar eingestellt hätte werden sollen. Freilich möchte ich redlich anerkennen, daß besonnene Verantwortliche aus allen Parteien und Regionen des Landkreises das Schlimmste verhindert hatten. Dennoch wird die miserable bundesweite Krankenhausfinanzierung auch weiterhin Interessenkonflikte zwischen Klinikstandorten und Kommunen erzeugen.

 

Von daher betrachte ich es als meine vordringlichste Aufgabe, Gefahren für unser Krankenhaus- aber auch für beide Häuser - rechtzeitig wahrzunehmen, auf daß in der Politik Lösungen angestrebt werden möchten, die auch den legitimen Interessen unserer Burghauser Bevölkerung Rechnung tragen. Im Verbund mit den engagierten Kollegen/innen in den Krankenhäusern Altötting und Burghausen möchte ich auch in Zukunft für unsere Bevölkerung da sein.
 
Ich würde mich freuen, wenn auch Sie meine politischen Ziele unterstützen wollten.

 

 

 

Otto BeckerOtto Becker