Eltern wünschen verlässliche Ganztagsbetreuung

 

SPD-Ideenbörse: Kinder, Jugend, Bildung und Familie

 

Dagmar Eschenfelder, die SPD-Ortsvorsitzende, konnte im Gartensaal des Bürgerhauses die Kindergartenleiterinnen mit vielen Mitarbeiterinnen, die Schulleiter der Schulen, von denen die Stadt Sachaufwandsträger ist, Mitarbeiter von verschiedenen sozialen Einrichtungen und auch viele Elternvertreter zum Familienforum begrüßen.

 

In einer ersten Situationsanalyse zählten die Moderatoren des Abends, Familienreferentin Dorle Graf und Stadtrat Norbert Englisch, die Zielsetzungen der SPD

vor der letzten Stadtratswahl wie Einrichtung eines Familienhauses, freie Kindergartengebühren, Tagesmütterprojekt, Begrüßungsgeld für Neugeborene, Ausbau

der Mittagsbetreuung u.v.a. Projekte noch einmal auf, die allesamt von der SPD-Fraktion im Stadtrat verwirklicht werden konnten.

 

Dorle Graf, stellte anschließend diese vielfältigen Aktivitäten wie Kindernest Tagesmütterprojekt, Kindertagespflege Sonnenkäfer, Springkraft an Kindergärten,  Sprachwerkstatt, Wegfall der Kindergartengebühren und viele andere Aktivitäten, die sie und ihre Kollegen letzten Stadtratsperiode initiiert hatten, als Beispiel sozialdemo-kratischer Politik in unserer Stadt heraus. Das Familienhaus, das bestens etabliert war, ist nun vorübergehend in den ehemaligen Räumen der BUWOG untergebracht. Hier werde in der nächsten Stadtratsperiode bei entsprechend guter Haushaltssituation versucht, das Familienhaus neben dem Bürgerhaus zu errichten.

 

Im Bereich Schulen, so stellte Schulleiter Norbert Englisch fest, liege der Schwerpunkt nach der Modernisierung der Mittelschule und dem Ausbau der Mittagsbetreuungen in der Modernisierung der Grundschulen und dem Aufbau eines gebundenen Ganztagszuges an der Johannes-Hess-Schule für die Grundschüler der Stadt. Im Bereich Betreuung lag auch der Schwerpunkt der folgenden Diskussion und von den Eltern wurde klar zum Ausdruck gebracht, dass eine verlässliche Betreuung auch in den Ferien gerade für Alleinerziehende und Berufstätige ganz besonderes wichtig sei. Ziel sollte es sein, diese Betreuung sicherzustellen evt. auch durch die Installierung einer weiteren Hortgruppe.

 

Die Vorsitzende der ASF, Dagmar Wasserrab, stellte im Weiteren weitere wichtige Bildungseinrichtungen der Stadt heraus, nämlich die vielfältigen Möglichkeiten, die die Stadtbibliothek für alle Altersgruppen böte, und auch die hervorragende Arbeit der Musikschule. Hier betonte sie vor allem das bayernweit einzigartige Projekt der Zusammenarbeit der Musikschule mit den Grundschulen „Jedes Kind soll in der Grundschule ein Musikinstrument lernen können“.

 

Jugendreferent Roland Resch ging auf die verschiedenen Säulen der Jugendarbeit der Stadt, Jugendpflege im Jugendbüro, Jugendarbeit in den Vereinen, Jugendsozialarbeit an der Franz-Xaver-Gruber-Mittelschule und Jugendarbeit im Freizeitheim ein. Daneben informierte er auch über verschiedene Einzelprojekte wie Skaterplatz, Ferienprogramm und das Filmprojekt „Mühldorfer Hart“ des Jugendbüros.

 

Aus der eigenen Sicht konnte Dr. Larisa Glazunova die vielfältigen Programme zur Eingliederung von Migranten, wie Sprachwerkstatt und Internationaler Club, vorstellen, deren Ziel es ist, die Integration von Bürgern aus anderen Kulturen zu erleichtern.

 

Stadtrat Werner Jedlitschka zeigte zum Abschluss noch die vielfältigen Möglichkeiten der individuellen und vor allem auch die Möglichkeiten in den Sportvereinen der Stadt heraus. Beispielhaft seien die Vielzahl und vor allem die hohe Qualität der Sportstätten, der Bäder, der Kletterhalle und vieler anderer Einrichtungen.

 

Bürgermeister Hans Steindl hob in seinem Schlussstatement ebenfalls die hohe Qualität der Bildungs- und Freizeiteinrichtungen und vor allem die vielen freiwilligen Leistungen hervor, für die sich Bürgermeister und SPD-Fraktion in den letzten Jahren stark gemacht hatten. Diese Qualität zu sichern und aufrecht zu erhalten, werde Ziel der nächsten Stadtratsperiode sein.

 

SPD-Listenführer Roland Resch stellte dann auch noch die einzelnen Kandidaten der Stadtrats- und Kreistagsliste vor. Er bat die anwesenden Bürgerinnen und Bürger um ihre Stimme für die SPD, damit die erfolgreiche Familien- und Sozialpolitik der SPD weiter geführt werden könne.