Altes Burghausen...... und was daraus wurde!
Viele Fotos aus dem Burghausen der letzten 100 Jahre kamen bei den Vorbereitungen zum Jubiläum der Burghauser SPD zusammen. Inzwischen wurde daraus ein Stück Stadtgeschichte.
Am Sonntag, 21. November um 15:00 Uhr präsentiert die SPD im Bürgerhaus eine Auswahl davon.
Bürgermeister Hans Steindl kommentiert die Bilder, die für viele Kindheitserinnerungen sein werden. Vor allem die Vergleiche vieler, heute wohl bekannter Plätze, mit den alten Bildern werden viele Besucher überraschen.
Es können auch von den Besuchern Anekdoten und Geschichten dazu erzählt werden.
Bilder von der Demo in Mühldorf
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Nicht abspeisen und zum Narren halten
Zum Bericht „7,8 Kilometer ab Samstag offiziell zweigleisig" vom 6. Dez. 2010 verfassten Günter Zellner und Franz Kammhuber für den SPD Unterbezirk folgenden Leserbrief.
„Ja, ist denn heut schon Weihnachten? - So müsste man denken, wenn man den Aufmarsch an Politprominenz zur Eröffnungsfeier am Mühldorfer Bahnhof am kommenden Samstag sieht. Bahnchef Grube, Wirtschaftsminister Zeil, Bundesverkehrsminister Ramsauer, Abgeordnete aus Landtag und Bundestag usw. kommen, um zu feiern, zu loben und zu preisen. Trotz großen Aufmarschs fallen die Gaben aber ziemlich mager aus: 3,5 Jahre Bauzeit für nur 8 km Bahn; für die Innkanalbrücke bei Altmühldorf hat's nicht gereicht; das Geld kommt nur aus Sondermittel, für Standardhaushaltsmittel sind wir wohl zu unwichtig.
Erfreut und stolz sollen wir auch über den Ausbau der Bahnbrücke Ehring sein? War doch eine Grundsanierung lange überfällig, nachdem sie über Jahrzehnte völlig heruntergeschlampt wurde. Zugesagte Gelder aus dem Konjunkturprogramm verfallen nun, weil die schon lange benötigten Projekte immer noch nicht planerisch vorbereitet waren. Zu allem Überdruss, lehnten Anfang November in Berlin die Regierungsparteien einen SPD-Antrag ab. Damit sollten verfallende Sondermittel für den weiteren Ausbau gesichert werden.
Zuguterletzt war da noch die beschämende Aussage von Verkehrsminister Ramsauer: Es ist ja nur Kettenrasseln, wenn die hiesige Industrie auf Konsequenzen für die Region bei Standortentscheidungen hinweist, wenn weiterhin die Verkehrsinfrastruktur des Chemiedreiecks so desaströs behandelt wird.
Müssen wir uns im Chemiedreieck so abspeisen lassen? Wir kämpfen für UNSEREN Standort gegen schärfste internationale Konkurrenz - so wird es uns in Berlin gedankt! Wir heißen Prominenz gerne willkommen, wenn sie unsere Region ernst nimmt. Sie sollte sich mal bewusst werden, wie viel Steuer-Euros aus unserer Region nach München und Berlin fließen. Wenn wir aber nur billig abgespeist und zum Narren gehalten werden, können wir auf den großen Aufmarsch gerne verzichten."
Günter Zellner
Franz Kammhuber
für den SPD-Unterbezirk
Töging/Burghausen